Digitale Offenlage

ISEK Halle 2025

Künftige städtebauliche und stadtplanerische Entwicklung

ISEK Halle 2025 - Bürgerbeteiligung

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept „ISEK Halle 2025“ ist eine gesamtstädtische, integrierte Planung. Sie setzt die „Eckpfeiler“ für eine nachhaltige Stadtentwicklung bis zum Jahre 2025 und zum Teil darüber hinaus. In ihrer Komplexität stellt sie sich damit den aktuellen strategisch und konzeptionell wichtigen Herausforderungen.

Als städtebauliches Entwicklungskonzept definiert das ISEK strategische Leitlinien und dient damit als Grundlage für einzelne Fachplanungen sowie mittelfristige Finanzplanungen und fördermittelorientierte Konzepte.

Der vorliegende Entwurf zum Gesamtkonzept wurde vom Stadtrat der Stadt Halle (Saale) am 28. September 2016 zur Offenlegung beschlossen.

Das mehr als 300-seitige Konzept besteht aus sieben Kapiteln und zahlreichen Karten.
Zur besseren Orientierung und Lesbarkeit ist jedem Kapitel ein eigenes Piktogramm zugeordnet.

In den Kapiteln C und D werden weitere Untergliederungen vorgenommen.
So hat das Schwerpunktthema im Kapitel C - Demografische Entwicklung von Halle (Saale) - ein eigenes Piktogramm erhalten, weil dieser planerische Aspekt in vielen Stellen im Gesamtwerk betrachtet wurde.
Im Kapitel D 1 ist jedem Fachbeitrag zusätzlich eine Farbe zugeordnet. Schematische Grundriss-Piktogramme in den Kapiteln D 2 und D 3 kennzeichnen die Konzepte für den jeweiligen Teilraum bzw. die konkreten Stadtumbaukonzepte.

Inhaltliche Überschneidungen, fachliche Zusammenhänge bzw. Querverweise zu anderen Kapiteln sind an der Aneinanderreihung mehrerer Piktogramme und Farben erkennbar.

Akkordion: 

Was ist das ISEK?

Das „ISEK Halle 2025“ ist einegesamtstädtische, integrierte Planung. Sie setzt die „Eckpfeiler“ für die Entwicklung der Stadt Halle (Saale) bis zum Jahr 2025 und zum Teil darüber hinaus. Das „ISEK Halle 2025“ definiert unter Berücksichtigung der aktuellen und künftigen demografischen Entwicklung Zukunftsvisionen für unsere Stadt.
Als einheitliche, kommunale Handlungsstrategie beinhaltet es Grundaussagen zu unterschiedlichen Fachplanungen für verschiedene Lebensbereiche wie zum Beispiel: Wohnen, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Bildung, Verkehrsinfrastruktur. Mit dem ISEK werden inhaltliche und räumliche Schwerpunkte für eine nachhaltige Stadtentwicklung gesetzt. Die Rechtsgrundlagen dafür bilden die Paragraphen 1 Abs. 6 Nr. 11 und 171 b des Baugesetzbuches.

Welches Ziel wird verfolgt?

Als städtebauliches Entwicklungskonzept ist das „ISEK Halle 2025“ maßgebend für die Verwaltung. Für alle Stadtentwicklungsakteure und Prozessbeteiligte außerhalb der Stadtverwaltung ist es eine strategische Leitlinie künftiger Stadtentwicklung. Darüber hinaus bildet es die Grundlage für mittelfristige Finanzplanungen und fördermittelorientierte Konzepte. Nicht zuletzt richtet es sich an die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt. Es beteiligt sie am Entstehungsprozess des ISEK, zeigt ihnen die Entwicklungsrichtung ihrer Stadt und ihrer Wohnquartiere auf und bietet ihnen Möglichkeiten für umsetzungsorientiertes Bürgerengagement.

Wie wirkt das ISEK in der Praxis?

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept „ISEK Halle 2025“ begleitet und steuert Entwicklungsprozesse der künftigen nachhaltigen Stadtentwicklung. Als Leitkonzept bzw. -planung bildet es die Grundlage für unterschiedliche einzelne Fachplanungen wie beispielsweise den Flächennutzungsplan oder die Schulentwicklungsplanung.
Durch seinen planerischen und gesamtstädtischen Ansatz ist es ein wichtiges Instrument für die Einwerbung von Fördermitteln in den kommenden Jahren.

Warum braucht die Stadt ein ISEK?

Das ISEK Halle 2025 stellt sich strategisch und konzeptionell aktuell wichtigen Herausforderungen, insbesondere:

  • dem demografischen Wandel,
  • der Gestaltung des Stadtumbauprozesses in der Gleichzeitigkeit von Wachstum und Schrumpfung
  • der kulturellen Entwicklung
  • der wissenschaftlichen Entwicklung
  • wirtschaftlichen Stärkung und Weiterentwicklung unserer Stadt
  • dem Klimawandel
  • der Weiterentwicklung der öffentlichen Räume z. B. durch die Stärkung der touristischen Potentiale entlang der Saale und der Bewahrung der stadtbildprägenden Sehenswürdigkeiten aber auch
  • der Integration, sozialen Inklusion und Chancengleichheit in der Stadt und ihren Teilräumen

Was kann das ISEK regeln?

Das „ISEK Halle 2025“ kann

  • den Rahmen für gesamtstädtische Entwicklung setzen,
  • die Orientierungsgrundlage für weitere Fachplanungen bilden,
  • Entwicklungsperspektiven für die unterschiedlichen Stadtquartiereaufzeigen,
  • auf Mehr- oder Minderbedarfe an kommunaler Infrastruktur reagieren,
  • den Bedarf an neuen Wohnbauflächen aufzeigen,
  • die gesamtstädtischen Erholungs- und Freiräumevernetzen.

Was kann das ISEK nicht regeln?

Das „ISEK Halle 2025“ regelt nicht

  • die Reparatur eines kaputten Fuß- oder Radweges oder einzelner Straßen,
  • die Abschaltung einer Ampelanlage,
  • die Durchsetzung von Ordnung und Sauberkeit
  • die Pflege der Grünanlagen oder
  • das Anordnen von PKW-Stellplätzen.

Warum Offenlage?

Die Partizipation der Einwohnerinnen und Einwohner an der Entwicklung ihrer Stadt ist eine wichtige Voraussetzung für die Akzeptanz künftiger Planungen zur Stadtentwicklung. Es ist ausdrücklich erwünscht, dass die Bürgerschaft nicht nur frühzeitig am Planungsprozess beteiligt wird, sondern auch weiterhin am Prozess zur Stadtentwicklung partizipiert.

Was wird diskutiert?

Zur Diskussion steht das Gesamtwerk der integrierten Stadtentwicklung „ISEK Halle 2025“. Es gliedert sich in die fünf großen Kapitel A bis E. Alle Kapitel haben ein eigenes Piktogramm. Die Kapitel C und D enthalten weitere thematische Untergliederungen, den ebenfalls Piktogramme bzw. Farben zugordnet sind, um Lesbarkeit und Handhabung zur erhöhen. Detaillierte Hinweise erhalten Sie im Menü BÜRGERBETEILIGUNG.

Wer kann diskutieren?

Das vorliegende, durch den Stadtrat der Stadt Halle (Saale) und seine Gremien diskutierte und bestätigte Konzept, soll sowohl von den Einwohnerinnen und Einwohnern, von der Fachöffentlichkeit sowie von Betroffenen und Interessierten der Stadtentwicklung diskutiert werden.

Wie lange wird diskutiert?

Die öffentliche Auslegung des Entwurfs zum Stadtentwicklungskonzept „ISEK Halle 2025“ erfolgt im Technischen Rathaus, Hansering 15, 5. Etage. Hier können Interessierte zum „ISEK Halle 2025“ konventionell ihre Meinung äußern. Der Entwurf liegt in der Zeit von Donnerstag, 20 Oktober 2016, bis Freitag, 25. November 2016, zur Meinungsäußerung aus. Er ist zu den Öffnungszeiten montags bis donnerstags jeweils von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr einsehbar.

Die Online-Plattform „Gestalte mit Halle“ bietet die Möglichkeit, sich auch nach den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung mit dem ISEK-Entwurf auseinanderzusetzen.
Die Web-Site „Gestalte mit Halle“ zum Thema Integriertes Stadtentwicklungskonzept „ISEK Halle 2025“ enthält die entsprechenden Funktionalitäten zur Meinungsäußerung. Darüber hinaus profitiert der Nutzer vom Überblick zum Prozess der Bürgerbeteiligung zur Erarbeitung des „ISEK Halle 2025“ (Menü-Button DOKUMENTATION).
Die Online-Beteiligung ist vom Donnerstag, 20 Oktober 2016, 08 Uhr, bis Freitag, 25. November 2016, 24 Uhr möglich.
Wie bei der konventionellen Offenlage des ISEK-Konzepts sind persönliche Angaben erforderlich. Über das Menü ANMELDEN können sich die Teilnehmer/-innen registrieren.

Was passiert mit den Anregungen und Hinweisen?

Die eingereichten Vorschläge werden nach dem Ende der öffentlichen Auslegung ausgewertet. Sie finden gegebenenfalls nach Abwägung im Stadtrat und seinen Gremien Eingang in die Endfassung des „ISEK Halle 2025“.