12. räumliche Ausweitung des Konzeptes der „Autoarmen Altstadt“

  • Verdrängung des MIV aus der Innenstadt, Verkehrsberuhigung
  • Verbesserung der Erreichbarkeitsqualität der Innenstadt mit dem ÖPNV durch
  • Stärkung des Umweltverbundes, Reduzierung der Feinstaubbelastung und Immission, Aufwertung P&R-Angebote

Kommentare

Geschrieben von elsterglanz, am
Das hätte zur Folge, dass die Innenstadt weiter an Attraktivität verliert, was das Einkaufen betrifft. Der ÖPNV ist eigentlich in der Innenstadt der Behinderungsfaktor Nr. 1; viel zu enge Straßen, Nicht-Einhaltung der Geschwindigkeit durch die Bahnen. Um Behinderungen auszuschließen, sollte überlegt werden, O-Busse einzusetzen.

Geschrieben von HG_01, am
Sehr zu begrüßen im inneren Ring. Halle ist eine mittelalterliche Stadt mit z. T. noch so vorhandenen Straßenzügen. Da haben Autos nichts verloren. Die Nord-Süd- sowie die Ost-West-Achse reichen hier vollkommen. Außerdem durchquert man mit Fahrrad und zu Fuß in 5-15 Minuten innerhalb des Ringes vollständig.

Geschrieben von User123, am
Auch die Autofahrer müssen unsere Stadt erreichen und dort parken können, sonst fahren sie auf die "Grüne Wiese". Dabei geht es nicht nur ums Einkaufen, sondern auch um Kultur und Bildung. Wenn ein Besucher aus Eisleben oder Bitterfeld in die Oper oder das Theater in Halle will, kommt er nun mal mit dem Auto und will es nahe abstellen.

Geschrieben von ausgebremst, am
Den Spieß umdrehen: Umgekehrt wird die Innenstadt attraktiv. Die Behinderungen und Gefährdungen der Passanten durch die Straßenbahnen beenden! Die Bahnen verunsichern und vertreiben die Menschen. Stattdessen den Zugang und die Parkmöglichkeiten für KFZ am Innenstadtrand verbessern! Auch Ortsunkundige sollen sich wieder in die Stadt trauen können. Dort, wo die Bahnen fahren, außerhalb der Altstadt, sollen sie schneller werden und nicht durch ewige Standzeiten ihren Vorteil verspielen.

Geschrieben von kinderstadt, am
Man könnte natürlich auch die Fußgängerzone abschaffen und die Leipziger Straße für KFZ freigeben. Dann können die KFZ direkt vor die Geschäfte fahren. Der Marktplatz könnte in einen Parkplatz für KFZ umfunktioniert werden. Damit vertreibt man endgültig spielende Kinder und Cafes benötigt man auch nicht in der Leipziger Straße und am Markt. Die Straßen im gesamten Innenstadtbereich könnte man verbreitern, indem man alle Häuser abreißt und alles komplett neu baut - schafft auch Arbeitsplätze! - Spaß beiseite - Genügend Studien zeigen, dass das Einkaufen gerade attraktiv in einer autofreien oder autoarmen Stadt ist. Besuchen Sie Groningen in den Niederlanden oder Kopenhagen in Dänemark. Hier gibt es viele nette Geschäfte, überfüllte Fußgängerzonen. Man kann sich entspannt bewegen, da man keine Angst vor KFZ haben muss. Die Städte sind nicht für KFZ gemacht, sondern für Menschen.

Geschrieben von hase, am
Die Altstadt mit ihrem mittelalterlichem Grundriß leidet unter zuviel Verkehr. Eine konsequente Verkehrsberuhigung fände ich gut. Dann dürfen aber keine weiteren Parkhäuser gebaut werden. So verursacht z. B. das Parkhaus an der Händelpassage enormen Verkehr in der Kleinen Ulrichstraße (ein richtiges Ärgernis). Sperren kann man die Altstadt nicht, da dort eine Menge Leute wohnen, die auch Autos besitzen. Die oft bedauerte "Unattraktivität" der Innenstadt liegt auch am mangelnden Angebot des Handels ..... Handelsketten mit überall dem gleichen Sortiment....