10. Verbesserung der ÖPNV-Feinerschließung (Busnetz)

  • Angebotsanpassung an steigende Nachfrage (u.a. Einkaufs- und Freizeitverkehr, durch Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur)
  • Angebotserweiterung in der Fläche (Aufwertung der Erschließung in städtischen Wohngebieten)
  • Verbesserung des Mobilitätsangebotes in ausgewählten Quartieren/Stadtteilen (z. B. Paulusviertel, Kröllwitz, Südstadt) 

Kommentare

Geschrieben von Hans, am
Die Schlingerfahrten der Buslinien durch Neustadt sind zeitraubend und nervig. Die Linien 34 und 36 fahren nahezu parallel, diese Lösung ist sehr ungeschickt und lässt einen auch gerade für kurze Strecken das Auto benutzen.

Geschrieben von Leohfc66, am
Ich wohne am Lutherplatz​ und fahre öfter mit den Linien 2 und 5, die ständig überfüllt sind. Kann man die Linie 12 verlängern bis zur Vogelweide? Dann wären die beiden Linien 2 und 5 entlastet.

Geschrieben von Moderator, am
Vielen Dank für den Kommentar! Er wäre jedoch passender der Maßnahme "8. Netzausbau Straßenbahn – Perspektiven von Linienverlängerungen" zugeordnet. Bitte weitere Kommentare zu diesem Thema dort platzieren!

Geschrieben von Christian1510, am
Ich würde mich freuen, wenn die Buslinie 30 auch am Sonntag fährt. Stündlich von 10 bis 18 Uhr würde ausreichen.

Geschrieben von Nethobl, am
Ich bin Nutzer der Buslinie 27. Nach 19:00 Uhr habe ich nur noch die Möglichkeit, vom Bahnhof über Büschdorf mein Ziel im Osten von Halle zu erreichen.

Geschrieben von Diemitzer, am
Das verstehe ich nicht ganz. Ich nutze die 27 auch täglich und erreiche mein Ziel vom Hauptbahnhof aus auch nach 19 Uhr sehr gut. Ab 20 Uhr fährt die 27 sogar bis zum Steintor und ist somit vom Bahnhof aus noch besser zu erreichen.

Geschrieben von omega-46, am
Sicherlich wäre es interessant und notwendig, das Flächenangebot zu erweitern. Bevor die fahrerlose Technik das übernimmt, sollte man z.B. in Wohngebieten wie dem Paulusviertel auf Kleinbusse umsteigen. Ziel sollte sein, dass alle Einwohner ihre naheste ÖPNV-Haltestelle in 5 min zu Fuß erreichen und dass die "Busse" in einem vernünftigen Takt fahren.

Geschrieben von User123, am
Es ist sinnvoll, den tatsächlichen Bedarf am tatsächlichen Aufkommen anzupassen, aber wie kann das optimal ermittelt werden?

Geschrieben von Diemitzer, am
Meiner Meinung nach sollte man bei dem Konzept zum Umbau der Glauchaer Straße direkt eine Haltestelle für den Bus auf Höhe des geplanten Kreisverkehres Glauchaer Straße/Wilhelm-Jost-Straße/Lange Straße mit einplanen. Zum Beispiel könnte man die Buslinie 30 dann vom Rannischen Platz aus über die Torstraße und die Glauchaer Straße zum Hallmarkt verlängern. Dabei würde sie zusätzlich die Haltestellen Kurt-Tucholsky-Straße, Wilhelm-Jost-Straße, Glauchaer Platz und Hallmarkt bedienen. Damit wären die umliegenden Gebäude deutlich besser an den ÖPNV angebunden. Außerdem kommt man damit deutlich besser vom Rannischen Platz bzw. Lutherplatz in Richtung Stadtwerke und Hallmarkt.

Geschrieben von suprimos, am
Ich wünsche mir eine Anbindung des Gewerbegebietes Neustadt (Coca-Cola, Finsterwalder) an den ÖPNV. Die nächstgelegene Haltestelle Weststraße ist über einen Kilometer weit entfernt.

Geschrieben von physio1989, am
Diesen Vorschlag unterstütze ich voll und ganz! Gerade für Menschen mit Behinderung (Rollstuhlnutzer*innen) ist der Bus eine gute Alternative zur Straßenbahn. In Halle (Saale) sind überwiegend noch Haltestellen vorzufinden, die nicht rollstuhlgerecht ausgebaut sind (Silberhöhe, Damaschkestraße, aber auch der Marktplatz). Der Bus bietet aufgrund seiner Kneeling-Fähigkeit sowie seiner eingebauten Spaltbrücke eine bessere Anpassungsfähigkeit an die Haltestellen. Insbesondere im Verlauf der Straßenbahnlinie 2 wünsche ich mir eine ergänzende Busverbindung.

Geschrieben von Sami, am
Mein Wohngebiet ist gut erschlossen, daher halte ich mich hier zurück.

Geschrieben von hase, am
Ideal wäre ein System, dass schnelle Verbindungen aus den Stadtrandbezirken in die Innenstadt/Hauptbahnhof gewährleistet, kombiniert mit Linien, die die Peripherie verbinden. Derzeit sind die Reisezeiten aus manchen Stadtrandgebieten in die Innenstadt zu lang, da erst die Peripherie abgefahren wird, bevor man in Richtung Innenstadt umsteigen kann. Beispiel: Dölau-Hauptbahnhof. Die Buslinie 21 führt von Dölau kommend erst nach Heide-Nord (am Wochenende dort noch mit Extraschleife), nach Lettin und dann erst zur Straßenbahnendstelle Kröllwitz. Durch den Umweg geht viel Zeit verloren. Man sollte z. B. darüber nachdenken, einen direkten Bus auf der Strecke Lieskau-Dölau- Endstelle Kröllwitz fahren zu lassen (auch wenn eine Stadt/Kreisgrenze dazwischen liegt). Durch eine enge Taktung der Buslinie 21 mit der Straßenbahnlinie 4 könnte weitere Zeitgespart werden.