Bürgervorschlag zu „ISEK Halle 2025“

ISEK - 132Autoarme Altstadt

Im ISEK 2025 heißt es, dass die "autoarme Altstadt beibehalten" werden solle. Die hallesche Altstadt kann aber nur im Vergleich zum Riebeckplatz als "autoarm" bezeichnet werden - tatsächlich wird dem Autoverkehr in der Altstadt sehr viel Platz eingeräumt. Es ist nicht ungewöhnlich, Straßen zu sehen, in denen eine Fahrspur und Parkflächen, teilweise sogar als Schrägparker vorhanden sind, aber auf den Fußwegen nicht einmal zwei Personen nebeneinander gehen können (geschweige denn Rollstuhlfahrer sich begegnen). Dies ist ein Grund für die geringe Aufenthaltsqualität in der halleschen Altstadt im Vergleich zu anderen Städten, die das Zentrum auch als Einkaufsstandort schwächt und zur Abwanderung von potenziellen Kunden in Einkaufszentren auf der "grünen Wiese" oder in die Leipziger Innenstadt führt. Ich schlage daher vor, die Altstadt als Ganzes in einen verkehrsberuhigten Bereich umzuwandeln (abgesehen von den bestehenden Fußgängerzonen, die beibehalten werden sollten) und nur noch Behindertenparkplätze, Lieferparkplätze und eine geringe Anzahl von kostenpflichtigen Parkplätzen für Anwohner für Transporte vorzuhalten. Diese Parkplätze sollten nur eingerichtet werden, wenn genügend Platz für Fußgänger bleibt. Im Gegenzug sollten in Altstadtnähe, zum Beispiel an der Kreuzung Mansfelder Straße/Holzplatz, große P&R-Parkplätze eingerichtet werden. Auf diese Art und Weise wäre die Altstadt für schlendernde Fußgänger wesentlich attraktiver.

Statistik

Planverfahren: 
ISEK Halle 2025
Thema: 
D 1 - Konzeptteil Fachbeitragskonzepte
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