Online-Bürgerbeteiligung

Städtebauliches Entwicklungskonzept „Wald- und Sportstadt Silberhöhe 2030“

Ihre Vorschläge sind gefragt
Plan Silberhöhe

Wald- und Sportstadt Silberhöhe im Bild 2030 (Variante 1)

Sehr geehrte Bewohnerinnen und Bewohner der Silberhöhe,
sehr geehrte Hallenserinnen und Hallenser,

der Stadtteil Silberhöhe hat in den vergangenen 30 Jahren eine starke Entwicklung erlebt. Viele Gebäude und Bewohnerinnen und Bewohner, die einst den Stadtteil prägten sind heute nicht mehr da. Dafür sind mit dem Stadtteilpark und der Grünen Mitte qualitätvolle Freiflächen entstanden. Das städtebauliche Entwicklungskonzept „Wald- und Sportstadt Silberhöhe 2030“ gibt der weiteren baulichen und freiraumplanerischen Entwicklung eine Grundlage und schlägt Maßnahmen für die zukünftige Umsetzung vor. Die Schwerpunkte liegen in der Weiterentwicklung des Stadtteilzentrums und der öffentlichen Freiräume. Als Grundlage für die weitere Entwicklung hat die Stadt, gefördert mit Mitteln des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“, 2019/20 das städtebauliche Entwicklungskonzept für die „Wald- und Sportstadt Silberhöhe 2030“ mit den Akteuren vor Ort und mit dem Büro Karo* architekten (Halle / Leipzig) erarbeitet.

Die Ergebnisse möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern in dieser Onlinebeteiligung vorstellen und nehmen gerne Hinweise, Anregungen und Vorschläge für die weitere Entwicklung der Silberhöhe gern entgegen.
Neben dem digitalen Angebot können die Pläne und Broschüren des Konzeptes in einer kleinen Austellung im Quartierbüro des Quartiermanagement in der Wittenberger Straße 14 eingesehen werden.

Wir freuen uns auf zahlreiche Wortmeldungen!

Eine kurze Rückschau

Seit 2001 ist die Silberhöhe Fördergebiet des Bund-Länderprogrammes „Sozialer Zusammenhalt“ (ehem. „Soziale Stadt“). Für die Beantragung zur Aufnahme in das Förderprogramm wurde das ‚Integrierte Handlungskonzept „Soziale Stadt“ Silberhöhe 2030‘ als Arbeitsgrundlage erstellt, dessen 1. Fortschreibung durch den Stadtrat am 25.10.2017 (VI/2017/03193) beschlossen wurde.

Das Handlungskonzept versteht sich als stadtteilbezogenes Planungs- und Steuerungsinstrument, es beschreibt Lösungsansätze und bildet die Grundlage für die Beantragung von Städtebaufördermitteln aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“. Es stellt kommunale und private Maßnahmen dar, ist auf eine kontinuierliche Fortschreibung angelegt und dient damit als Orientierungsrahmen künftiger Investitionen. Übergeordnete Ziele und Leitlinien des Handlungskonzeptes leiten sich aus dem gesamtstädtischen Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK 2025) ab.

Akkordion: 

Was ist „Sozialer Zusammenhalt“ bzw. „Soziale Stadt“?

Das Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ (ehem. „Soziale Stadt“) ist ein Förderprogramm des Bundes und der Länder dessen Programmziele darin bestehen, die Wohn- und Lebensqualität sowie die Nutzungsvielfalt in den Quartieren zu erhöhen, die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu unterstützen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken. Die Finanzhilfen des Bundes werden investiv und investitionsbegleitend in städtebauliche Gesamtmaßnahmen zur Stabilisierung und Aufwertung von Stadt- und Ortsteilen eingesetzt, die aufgrund der Zusammensetzung und wirtschaftlichen Situation der darin lebenden und arbeitenden Menschen erheblich benachteiligt sind (vgl. § 171e BauGB).
Mehr Informationen gibt es dazu auf www.staedtebaufoerderung.info.

Was ist ein integriertes Handlungskonzept?

Das integrierte Handlungskonzept „Soziale Stadt“ Silberhöhe 2030 versteht sich als stadtteilbezogenes Planungs- und Steuerungsinstrument, es beschreibt Lösungsansätze und bildet die Grundlage für die Beantragung von Städtebaufördermitteln aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ (ehem. „Soziale Stadt“). Es stellt kommunale und private Maßnahmen dar, ist auf eine kontinuierliche Fortschreibung angelegt und dient damit als Orientierungsrahmen künftiger Investitionen. Übergeordnete Ziele und Leitlinien des Handlungskonzeptes leiten sich aus dem gesamtstädtischen Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK 2025) ab. In diesem Zusammenhang wurden bereits die Fachbereiche der Verwaltung, die Akteurinnen und Akteure vor Ort sowie Aktive und Vereine in den Prozess eingebunden.
Das integrierte Handlungskonzept „Soziale Stadt“ Silberhöhe 2030 finden Sie auf www.halle.de.

Was ist ein städtebauliches Entwicklungskonzept und wofür ist es gut?

Während das integrierte Handlungskonzept Handlungsfelder und –maßnahmen umfasst, die thematisch weit gefasst sind, um daraus verschiedenste Maßnahmen ableiten und begründen zu können, geht das städtebauliche Entwicklungskonzept mehr ins Detail. Für die eher baulichen Maßnahmengruppen bedarf es für deren Umsetzung bzw. deren förderfähige Beantragung von Fördermitteln einer genaueren städtebaulichen Betrachtung und Begründung, sowie den Nachweis, dass diese Maßnahmen in einen integrierten Handlungsansatz eingebunden sind.
Das städtebauliche Entwicklungskonzept „Wald- und Sportstadt Silberhöhe 2030“ setzt sich in einer Analyse sehr detailliert mit den baulichen Qualitäten und Defiziten der Silberhöhe auseinander. Aufbauend auf dieser Analyse entwickelt es für die weitere bauliche und freiraumplanerische Entwicklung der Silberhöhe 2 Rahmenplanvarianten und dazugehörige Vorschläge für Maßnahmen zur Umsetzung, die in die Kategorien kurz- bis mittelfristig und mittel- bis langfristig unterteilt sind.
Auf dieser Grundlage ist es möglich Maßnahmen weiter zu detaillierren und weitere Fördermittel zur Projektumsetzung im Quartier einzuwerben.

Kann ich die Unterlagen ausgedruckt erhalten?

Grundsätzlich ist es möglich die Broschüren und Pläne herunterzuladen und auszudrucken. Gleichzeitig sind alle Pläne und Broschüren im Quartierladen des Quartiermanegement in der Wittenberger Straße 14 einzusehen. Die Öffnungszeiten sind: dienstags von 09:00 bis 12:00 Uhr und donnerstags von 13:00 bis 18:00 Uhr. Termine nach vorheriger Vereinbarung sind natürlich auch möglich.
Gedruckte Exemplare zum Mitnehmen gibt es leider nicht.

Ich habe kein Internet und möchte die Pläne trotzdem anschauen.

Alle Unterlagen zum städtebaulichen Entwicklungskonzept Silberhöhe 2030 können Sie im Quartierladen in der Wittenberger Straße 14 einsehen. Die Öffnungszeiten sind: dienstags von 09:00 bis 12:00 Uhr und donnerstags von 13:00 bis 18:00 Uhr. Termine nach vorheriger Vereinbarung sind natürlich auch möglich.

Was passiert mit meinen Anmerkungen?

Alle eingehenden Anmerkungen und Hinweise werden aufgenommen und sind auf der Seite gestalte-mit-halle.de für alle öffentlich einzusehen. Die Auswertung und Beantwortung wird dann gemeinsam mit dem Konzept auf Halle.de veröffentlicht und fließen in die Erstellung der 2. Fortschreibung des integrierten Handlungskonzeptes „Soziale Stadt“ bzw. „Sozialer Zusammenhalt“ Silberhöhe 2030 mit ein.

Wird alles was da steht auch gebaut?

Die in den Plänen dargestellten Neubauten sind ein Vorschlag für die Bebauung der bis jetzt ungenutzten Grundstücke. Sie geben einen kleinen Ausblick auf die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten in der Silberhöhe, wie es vielleicht mal sein könnte.

Auf einem der Pläne wird mein Haus/Wohnung abgerissen!

Das städtebauliche Entwicklungskonzept Silberhöhe 2030 stellt in seinen Plänen eine Vision für die Weiterentwicklung der Silberhöhe dar. Darin enthalten sind auch Vorschläge für den strategischen Rückbau von Gebäuden, die langfristig in neue Wohn- und Bauformen überführt oder der Grünen Mitte zugeschlagen werden können. Das Konzept soll für die Stadt, die Wohnungseigentümer und für zukünftige Investitionen eine Leitlinie sein. Sie soll Denkanstäße geben und als Grundlage für weitere Diskissionen zur Entwicklung der Silberhöhe dienen. Das heisst nicht,dass alles eins zu eins umgesetzt wird!

Da fehlt was!

Die Silberhöhe ist kein kleiner Stadtteil. Bei der Bearbeitung eines ganzes Stadtteiles ist es wichtig den Überblick nicht zu verlieren und das große Ganze im Auge zu behalten. Daher kann es durchaus sein, dass uns das eine oder andere Detail nicht aufgefallen ist.
Fehlt Ihnen etwas in der Betrachtung der Silberhöhe? Bitte schreiben Sie uns Ihre Wünsche und Anmerkungen! Sie werden in die weitere Entwicklung des Stadtteils einfließen.